Sonnenfinsternis 
der Mond wirft seinen Schatten auf die Erde

Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne und wirft so einen Schatten auf die Erde. Dabei entsteht ein Vollschatten und ein Halbschatten. Befindet sich der Betrachter im Halbschatten, dann sieht er die Sonne halb verdeckt, im Vollschatten (der sog. Totalitätszone) sieht man die Sonne nicht mehr. Dann wird aber die Korona sichtbar.

Die Kreisbahn des Mondes um die Erde ist nicht ganz rund. So ist der Mond mal näher mal weiter von der Erde entfernt. Befindet sich der Mond während einer Sofi zu weit von der Erde entfernt, dann reicht sein Vollschatten nicht mehr bis auf die Erde. Es kommt daher nicht zu einer Totalitätszone und damit entsteht eine ringförmige Sofi. Diese konnte man am 31.05.03 in Island und im nördlichen Schottland beobachten.

Sonnenfinsternisse entstehen etwa zweimal im Jahr, da sie jedoch nur ortsabhängig zu betrachten sind, kann man sie in von einem Punkt der Erde aus nur recht selten sehen.

Die Sofi wird von einer Vielzahl von Phänomenen begleitet. Die Temperatur kühlt deutlich ab, kurz vor der Totalität jagd der Schatten mit etwa 400m/s auf den Betrachter zu, mit ihm kommt eine deutlich wahrnehmbarer Wind. Mit Eintritt cer Verdunklung verändern die Tiere ihr Verhalten. Wer sie einmal gesehen, kann so fasziniert werden, dass er ihr immer wieder hinterher reisen kann.